Nur wenn wir uns um uns selbst kümmern, geht es uns gut

und nur dann können wir auch anderen zu Diensten sein. Das ist wahr, und deswegen sind wir nicht nur berechtigt, sondern geradezu verpflichtet, gut für uns zu sorgen, damit es uns gut geht und wir dann… siehe oben.

Wenn wir so tun, als seien unsere Ressourcen unerschöpflich, dann treiben wir Raubbau an unseren Kräften. Jede Anstrengung ist nur so gut wie die Entspannung, die ihr folgt und ihr entsprechen muss, sagt meine Yogalehrerin immer. Dem entspricht, dass wir nicht mehr Energie ausgeben können, als wir einnehmen, jedenfalls nicht auf Dauer. Kurzfristig geht das immer, wer es länger tut, schadet sich selbst und damit auch seinen Lieben und seiner sonstigen Umgebung. Denn was nicht vorhanden ist, kann nicht hergegeben werden, wenn es nicht da weggenommen wird, wo wir es selbst brauchen, wenn wir gut leben wollen. Jeder von uns weiß, wie es sich anfühlt, wenn wir über unsere energetischen Verhältnisse leben –  wir werden angestrengt, wir werden ungeduldig, wir funktionieren nicht mehr gut, dann werden wir krank und wenn wir darauf nicht hören, wird es noch viel schlimmer.

Wie tun wir das nun, dass wir gut für uns sorgen? Ich hänge ja der Theorie an, dass jeder Mensch vom Universum oder von Gott oder wie auch immer ihr das nennen wollt, jeden Tag die gleiche Menge Energie bekommt. Die kann er verwenden, wie er mag. Nun ist es so, dass von den 100 Prozent Energie schon mal das einfach so verschwindet, ohne dass wir es merken, was wir in unsere unaufgearbeiteten alten Geschichten stecken. Wer viel mit seiner Vergangenheit hadert (und das tun viele Menschen) versenkt dort unmerklich einen wesentlichen Teil seiner Lebensenergie, die er besser für sein heutiges Leben brauchen könnte. Groll braucht viel Kraft, denn seine Aufrechterhaltung ist anstrengend. Wer viel darauf gibt, was andere von ihm denken, verwendet darauf seine Energie. Wer sich immerfort angegriffen fühlt, selbst im Straßenverkehr oder von ganz Fremden, der lässt dort viel Kraft. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Wer also Zugang zu seiner immerfort sich erneuernden Energie haben und diese so investieren will, wie es ihm gefällt und gut tut, der sollte seinen Keller aufräumen. Das geht besonders gut mit Hilfe einer Schamanin/eines Schamanen.

Zusätzlich können wir dafür sorgen, dass wir Atempausen haben, achtsam sind, uns gut ernähren, Sport treiben, eine tägliche spirituelle Praxis pflegen, mit lieben Menschen umgehen, viel Gutes tun, lieben, lachen und tanzen. Das hilft sehr, ist aber alleine nicht geeignet, den energetischen Haushalt in Ordnung zu bringen.

Lasst uns also in dieser Woche darauf achten, wohin unsere Energie verschwindet. Ihr könnt es fühlen, wann es passiert und in welchen Situationen, und das gibt wichtige Hinweise. Viel Spaß dabei!!