Im Herbst noch einmal Meer, Sonne und geliebte Menschen, was will ich mehr?

Ich war auf Zypern, und mit mir waren erstens meine geliebte Tante (sie wohnt da), mein neuer Onkel (er wohnt seit neuestem auch da), meine geliebte Tochter und meine Mesas, besser geht es nicht. Denn neben aller landschaftlichen Schönheit dort gibt es vor allem eins: Das Meer! Ein Traum, dieses Paket.

Der Sommer dieses Jahr in Deutschland war, nun ja, ähem, wie er eben war. Lang, nass und nicht besonders warm. Ich kann mich nicht an viele Tage ohne Jacke erinnern, und ob ich meine Sommerkleider jemals anhatte, weiß ich nicht. Wir waren eine Woche in den Bergen, aber auch das hat meine Sehnsucht nach Salz auf meiner (nackten) Haut nicht ausreichend befriedigt. Also kam die liebevolle Einladung meiner Tante, ich möge doch bitte kommen und ihren neuen Lebensgefährten kennenlernen, gerade recht. Meine Tochter hatte auch Lust (und Zeit, was noch wichtiger ist), und so machten wir uns auf nach Zypern, im Gepäck vieles, was man da nicht so einfach bekommt, und Badesachen, Sommerkleider, Flipflops (life is simply better in Flipflops!) und meine Mesas. Die Mesa ist das Steinbündel und der persönliche Altar des Schamanen, der seine persönliche Entwicklung abbildet, mit dem er arbeitet und der ihn immer begleitet. Ich habe mittlerweile noch eine globale Mesa, die für die ganze Welt und das Leben steht und die ich hüte.

Was soll ich sagen? Die Sonne schien jeden Tag, es war jeden Tag über dreißig Grad heiß, nachts brauchten wir keine Decke, unsere Bäuche sind braun – damit ist alles gesagt. Meine Mesas haben im Meer gebadet und in der Sonne, wie ihr auf dem Beitragsbild sehen könnt, und wir alle haben uns tief erholt. Die Liebe und das Lachen sind geflossen zwischen uns vieren, und wir haben viel geredet, über die wichtigen Dinge und die nichtigen, die auch wichtig sind im Zusammensein.

Ich habe fünf Kilo Steine vom Kieselstrand im Gepäck gehabt auf dem Rückflug. Wir sind glücklich, alles ist gut.