Nach einer langen Sommerpause melde ich mich zurück

Liebe LeserInnen, ihr habt viel Geduld mit mir gehabt, wenn ihr das wieder lest – ich habe mir nämlich eine lange Auszeit von (fast) allem genommen, auch von diesem Blog. Es war einfach nötig, es gab soviel zu klären in meinem Leben, und ich habe die Zeit für mich gebraucht.

Es gibt diese Zeiten im Leben, wo es nötig ist, nach innen zu gehen und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Eine solche Zeit hatte ich, das lag an verschiedenen Dingen.

Es gab viele Probleme mit meiner jüngsten Tochter, was sage ich, ich hatte viele Probleme mit meiner jüngsten Tochter, sie vielleicht auch mit mir, aber vor allem ich mit ihr. Allzu schnell sagen dann alle, ja klar, Pubertät, das ist einfach eine furchtbare Zeit, aber das geht auch vorbei. Ich musste feststellen, dass ich sehr viel dazu beigetragen habe, dass es diese Probleme gab. Oberflächlich oder von außen betrachtet war ich immer lieb und nett und zugewandt, aber mein Herz war nicht in Frieden. Und wenn mein Herz nicht im Frieden, sondern im Krieg ist, dann wird immer das bei dem anderen ankommen, auch wenn er es nicht genau benennen kann. Meine Tochter hat nicht auf das reagiert, was ich gesagt habe, sondern auf das, was darunter lag. Und ich wusste das auch, wollte es aber nicht wissen. Mir das einzugestehen, war ein großer Schritt, ein weiterer, zu erkennen, warum ich das so lange nicht hatte sehen wollen. Ich habe viel daran gearbeitet, und jetzt habe ich den Eindruck, dass ich klarer bin und jedenfalls schneller merke, was eigentlich los ist.

Außerdem habe ich mich in meiner täglichen Praxis abgesehen von meiner Morgenmeditation und dem Gang durch die Tarotkarten des Triple Goddess Tarot, den ich bald abgeschlossen habe, ich bin schon bei der achtzehnten Karte von einundzwanzig, auf den Weg der Theresa von Avila mit ihrer Seelenburg begeben, wunderbar erklärt und angeleitet von Caroline Myss „Entering the castle“, zu beziehen als Audio über Audible. Caroline Myss ist eine wunderbare Lehrerin, ich liebe ihren Witz, ihre Klarheit und ihre Klugheit, sie hat nur eine weniger schöne Eigenschaft, und das ist, dass sie sich des öfteren schrecklich ereifert über die new-age-eso-Leute. Sie mag damit total recht haben, aber es widerspricht ihrer sonstigen Lehre, dass Gelassenheit das Ergebnis des spirituellen Weges ist. Wer diese kurzfristigen Ausfälle zwischendurch ertragen kann (ich kann das gut, weil sie ansonsten so toll ist, und weil ich auch so bin, dass ich mich gerne mal schnell aufrege…), hat mir ihre eine großartige Anleitung. Das hat mich sehr beschäftigt und beglückt, aber auch sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

Außerdem habe ich mich gefragt, ob das eigentlich irgendwer wissen will, was ich hier immer so schreibe, aber dann habe ich wieder an eure früheren Kommentare und auch sonstige Rückmeldungen gedacht und mich entschieden, zumindest das Motto der Woche wieder aufzunehmen, wenn ich im September von meiner Alpenwanderung zurück bin.

Ich hoffe, ihr seid noch offen dafür – ich werde es in aller Demut wieder anbieten. Und auch bei facebook ankündigen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine wunderbare Woche und einen großartigen Sommerausklang. Denkt daran, dass es in Ordnung ist, nicht alles zu wissen, nicht alles zu können und manchmal sogar daran zu zweifeln, ob das alles so richtig ist, was ihr tut. Das ist in Ordnung, und über kurz oder lang werdet ihr die Antwort wissen.