Wenn ich nur ein Gebet pro Tag spreche, lass es DANKE sein

Wir machen uns so viele Sorgen, ärgern uns über so viele Dinge, denken den ganzen Tag über den Alltag und seine Probleme nach, dass das wie ein undurchdringlicher Nebel über dem liegt, was wirklich wichtig ist.

Wirklich wichtig ist, dass wir leben, dass wir atmen, dass wir lieben. Dass wir verbunden sind mit unserem Körper, mit unserem Atem und natürlich am wichtigsten mit anderen. Das alles ist natürlich der Fall, aber wenn wir es nicht fühlen können vor lauter Kleinigkeiten, die dazu neigen, unser Leben auszumachen, dann nützt es uns nicht viel. Wir sind auf dieser Erde, um zu lernen und uns zu entwickeln, und wenn wir das vermeiden, dann geht es uns nicht gut. Erst seelisch und dann oft auch körperlich.

Es ist zum Glück gar nicht schwer, schnell wieder in Verbindung zu kommen. Am leichtesten geht es über den Atem – wenn wir uns auf unseren Atem konzentrieren, wie er ein und aus fließt, dann sind wir mit einem Ruck wieder im Hier und Jetzt und damit in der Verbindung. Und die zweite Wunderwaffe ist Dankbarkeit. Dankbarkeit für alles, was ist und was ich auch tatsächlich habe. Dankbarkeit fühle ich für die Schönheit um mich herum und in mir, und je mehr ich dahin fühle, desto mehr Schönheit kann ich sehen. Für die Menschen, die ich liebe. Für den Atem, der mich nährt, die Erde, die mich hält, die Liebe, die ich erfahre, die Aufgaben, die mir gestellt werden. Ich höre hier auf, denn die Liste ist endlos, und jeder Mensch hat seine eigene.

Eine kleine und wirklich leicht in den Alltag zu integrierende Aufgabe ist es, jeden Abend in ein kleines Heft drei Dinge zu schreiben, für die man am Tag dankbar sein kann. Das entwickelt eine enorme Eigendynamik, denn mehr und mehr fällt es einem schon im Tagesablauf auf, und drei Dinge werden schnell zu dreißig und noch viel mehr.

Lasst uns diese Woche dankbar sein für alles, was ist.

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