Gesamtes Archiv

Schamanisches Leben XVI: Praxis des Triple Goddess Tarot

Ich liebe Kartendecks für Weissagungen, Situationsbeschreibungen und Klarstellung, welche Widerstände bestehen und wo der Weg hingeht. Das kann man mit fast jedem Kartendeck machen, und ich habe das Göttinnentarot, die Weisheitskarten der Erde und noch verschiedene andere. Welche ich aber besonders liebe, das sind die triple goddess Karten mit ihrem wunderbaren Anleitungsbuch.

Ich benutze sie täglich nach einem von mir entwickelten System. Als ich sie bekam, habe ich zunächst die einführenden Kapitel in dem Buch gelesen, in dem auch Vorschläge für die Nutzung der Karten gegeben wurden, unter anderem verschiedene Lagemethoden. Zu jeder Karte, die dem traditionellen Tarot folgen, aber aus Göttinnensicht übersetzt und umgeformt werden, findet sich die Darstellung der traditionellen Tarotkarte, die Beschreibung der hiesigen Karte und ihrer Bedeutung, dann folgt eine Verbindung zu einer Göttin oder einem Geistwesen sowie neben anderen Informationen auch noch eine Anleitung, wie man täglich mit dieser Botschaft umgehen kann. Ich habe dann auch in einer schwierigen Situation in meinem Leben diesen Sommer einfach mal eine Karte gezogen und erwischte erstaunlicherweise oder eben auch nicht so erstaunlicherweise die letzte Karte, die triple goddess. Sie berührte mich tief und sie hat mein Leben profund verändert. Die mit ihr verbundene Göttin ist Tara, die ihr auch oben auf dem Beitragsbild seht. Tara ist sozusagen die heißeste aller Göttinnen, denn sie vereint alle Qualitäten. Ich habe mir sofort diese kleine Statue besorgt und sie auf meinem Altar installiert. Sie bekommt ebenfalls Blumen und sonstige Gaben. Die tägliche Übung bestand darin, alle anderen 24 Karten um mich herum zu legen, ihre Qualitäten zu erspüren, sie in Tara aufgehen zu lassen und dann diese geballte und gesammelte Energie von Tara in mein Herz zu nehmen. Das war krass beeindruckend. Mir wurde es schnell zu gestelzt, die Karten um mich herum zu legen, so dass ich sie auswendig lernte und nunmehr aufrufe, wobei ich mich im Kreis weiterdrehe und jede Göttin ehre, bevor ich sie quasi in Tara zusammenschiebe und von Tara aus in mein Herz nehme. Damit habe ich eine wunderbare morgendliche Infusion von Göttinnen-Energie. Ich habe diese Praxis auch beibehalten, seit ich wieder andere Karten ziehe. Da ich als erste Karte nach der Zeit mit Tara die Nr.0 gezogen habe (dancing into spring), habe ich nunmehr das Zeichen angenommen und beginne das gesamte Deck der Reihe nach durchzugehen. Lustig war auch, dass mein Versuch, nach ungefähr einer Woche (das ist so die Zeit, die ich normalerweise brauche, bis ich die Botschaft einer Karte ausreichend verstanden zu haben glaube) eine neue Karte zu ziehen, mir wieder die 0 bescherte – ein mehr als deutliches Omen

Vielleicht fühlt sich die eine oder andere angesprochen, die Karten auch zu benutzen – leider gibt es das Deck nur in Englisch, es ist aber gut verständlich und ansonsten auch für mich eine gute Gelegenheit, meine Sprachkenntnisse mit Hilfe der Leo-App zu erweitern.

 

Kommentare deaktiviert für Schamanisches Leben XVI: Praxis des Triple Goddess Tarot