Schamanisches Leben IX: Was tun wir im heiligen Raum?

Wir erleben die Leichtigkeit des Seins, nicht mehr und nicht weniger.

In dem heiligen Raum, den wir so öffnen, wie ich es euch in dem Beitrag Schamanisches Leben VIII gezeigt habe, sind wir einfach. Wer es ausprobiert, merkt es sofort. Alles ist leicht und frei, die Gedanken fliegen und die Gefühle werden ruhig und tief, ebenso wie der Herzschlag.

Es ist ein Ort für uns, den wir uns jederzeit schaffen können und in dem wir genau so lange bleiben können, wie es uns gefällt – außerhalb von Zeit und Raum und den täglichen Anforderungen.

Ein Ruheplatz, der Ort, an dem alles schweigt, was uns umtreibt und quält, an dem die Dinge auf ihren Platz fallen und deswegen Frieden herrscht.

Ich gehe jeden Morgen an diesen Ort, ich meditiere, eine Atemmeditation, mit der ich mir Kraft hole aus Mutter Erde und von Vater Himmel. Ich bete für alle, die es gerade brauchen, auch für mich und für die, die mir am Herzen liegen. Ich öffne mich für den Tag, schwinge mich ein und verbinde mich mit allem, was ist.

Heiligen Raum kannst du nur erleben, beschreiben kann ich ihn schlecht. Wie alles, was gut und richtig und schön ist, müsst ihr ihn nur anrufen und er ist da. Kostenlos, jederzeit, an jedem Ort.

Versucht es einmal, und ihr werdet es wissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.