Wie gehen wir mit der Realität um uns herum um?

Derzeit gewinnt man den Eindruck, dass diese Welt nur aus Problemen, Katastrophen und Horrormeldungen besteht, egal, ob man ins Internet, in die Zeitung oder den Fernseher schaut.

Das ist beängstigend und unterschwellig beunruhigend. Menschen machen sich Sorgen, fühlen sich bedroht und versuchen, damit auf die eine oder andere Art zurecht zu kommen. Neben Demonstrationen, aktiver Flüchtlingshilfe, dem Rückzug ins private Leben oder der Depression gibt es noch eine weitere Möglichkeit, sich von diesem mainstream der Angst abzukoppeln: Die bewusste Rückkehr in das Hier und Jetzt. Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen du nichts bewirken kannst, sie heißen gestern und morgen. Hier und heute und jetzt findet dein Leben statt, und es wird nichts ändern, wenn du entweder in der Vergangenheit lebst, weil die alte Geschichten nicht loslassen kannst, oder ob du dir über die Zukunft Sorgen machst. An der Zukunft werden deine Sorgen nichts ändern, sie kommt ohnehin so, wie sie will. Aber deine Sorgen vergällen dir hier und heute deinen Tag.

Nun werdet ihr sagen, ha, das ist cool, aber erst mal können vor Lachen. Ja, ihr habt recht, es ist nicht leicht, diesen Kreislauf von schlechten Nachrichten, Sorgen, Depression zu durchbrechen. Oder eigentlich doch. Denn das Leben im Augenblick ist gar nicht so schwer. Es genügt dafür schon der Wunsch, sich mit dem Leben zu verbinden. Und das bedeutet nichts anderes, als die Aufmerksamkeit auf das Leben zu richten. Eine Blume, ein Stein, ein Baum, ein Mensch, ein gutes Buch, der Himmel, der Wind, die Sonne. Tritt in Verbindung, schaue hin, fasse hin, lasse die Verbindung wirken. Öffne dich. Und du wirst Ruhe und Frieden erleben. Einen Moment der Entspannung wie im Urlaub, nur besser, denn du kannst es immer, überall und jederzeit haben. Wie? Ach so, entschuldige, das hatte ich vergessen: Meine Lieblingsmethode ist es, beide Hände übereinander auf mein Herz zu legen und fünf tiefe Atemzüge zu machen. Das führt zur Wärme, Offenheit und Verbindung. Bei mir. Aber keine Bange, falls es nicht so toll funktioniert: es gibt mindestens so viele Schritte zur Verbindung, wie es Menschen gibt. Du wirst also problemlos deinen eigenen Weg finden. Wo? Ganz einfach, da, wo du dich das letzte Mal so richtig tief glücklich und entspannt gefühlt hast. Denke daran, gehe an diesen Ort, schaue, was da anders war, und mache das.

Ja, es ist so einfach. Lasst mich hören, was ihr für Erfahrungen damit macht!

One thought on “Wie gehen wir mit der Realität um uns herum um?

  1. Hallo Janne und Elke,

    Viel Freude mit dem Blog und dem Moment, gerade auch genau mein Ding, das Gedankenkarussell auszublenden und wirklich mit viel mehr seiner eigenen Möglichkeiten erfüllter zu leben und das Negative denen zu überlassen, die nicht davon weg können.

    Mir fällt es auch nicht immer leicht, aber schon die Aufmerksamkeit und das Üben in den letzten Monaten haben eine glücklichere Frau aus mir gemacht.

    Alles Liebe für eich, viele kleine und große Gedanken, feiern wir den Moment, den einzigen Augenblick, an dem Leben möglich ist.

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